Stadt will finanziellen Zuschuss geben
Merfeld/Hausdülmen. Seit 2018 pendelt der Bürgerbus zwischen Merfeld, Dülmenund Hausdülmen – und das derzeitige Fahrzeug, seit 2019 in Betrieb, hat dabei schon so einiges an Kilometern zurückgelegt. Im kommenden Jahr wird die 300.000-Kilometer-Marke erreicht. Die vielen Touren sind nicht spurlos an dem Kleinbus vorbeigegangen. So häuften sich in den vergangenen beiden Jahren die Reparaturen – weshalb 2026 ein neuer Wagen angeschafft werden soll.
Kostete der aktuelle 90.000 Euro, so rechnet der Bürgerbusverein nun mit 105.000 bis 115.000 Euro. Es soll erneut ein Dieselfahrzeug werden, weil weiterhin der Markt keine geeigneten Elektrokleinbusse biete, heißt es in einer Vorlage der Verwaltung für den Bauausschuss. Denn der muss entscheiden, ob sich die Stadt Dülmen finanziell beteiligen wird. Die finale Entscheidung trifft später der Rat.
So gibt es nämlich den anvisierten Landeszuschuss von 70.000 Euro nur, wenn die komplette Finanzierung des Fahrzeuges gesichert ist. Um daher in diesem Sommer einen Förderantrag zu stellen, soll die Stadt Dülmen laut Verwaltungsvorschlag zusichern, sich mit maximal 40.000 Euro an der Neubeschaffung zu beteiligen. Ob nachher auch wirklich die gesamten 40.000 Euro nötig sein werden, wird sich später zeigen, wenn der Kauf konkret wird. So will beispielsweise der Bürgerbusverein sein altes Fahrzeug veräußern – wie viel das noch wert ist, müsse 2026 geguckt werden, heißt es in der Vorlage.
Quelle: Dülmener Zeitung 10.6.2025 (on Kristina Kerstan)